Die meisten Menschen, inklusive mir, begehen den Fehler, dass sie glauben viel zu arbeiten, bringt sie zum Erfolg. Und das ist ein schwerer Fehler. Wir verlaufen uns in Aktivitäten, die uns wichtig erscheinen, aber uns in Wahrheit kein Stück näher, zu unseren Zielen bringen.

Wenn du ganz ehrlich mit dir bist: Wie viel von den Tätigkeiten, die du regelmäßig machst, bringen dich wirklich weiter? Beruflich, wie privat?

Facebook regelmäßig zu überprüfen, auf Emails zu antworten, die Website optimieren, usw. Das sind alles häufig reaktive Tätigkeiten. Sie fühlen sich so an, als ob sie dich weiter bringen. Doch im Endeffekt kosten sie dich Zeit und bringen wenig.

Natürlich gehören sie zu einem gewissen Grad dazu, aber der Fokus muss ganz woanders liegen. Studien, über wirklich erfolgreiche Unternehmer wie Bill Gates, Steve Jobs, Richard Branson, usw. Ergeben haben, zeigen ein klares Bild. Wir alle haben gleich viel Zeit und ein Bill Gates arbeitet vermutlich weniger wie du und ist trotzdem wirkungsvoller in seinen Unternehmungen.

Es mag sein, dass du effizient in deinen Tätigkeiten bist. Doch das heißt nur, dass du die Aufgabe selbst sehr schnell erledigst. Effektiv und damit produktiv bist du nur, wenn du die wirklich wichtigen Dinge richtig machst.

Denn alles andere ist Prokrastination. Und Prokrastination entsteht nur, wenn Menschen die Häufigkeit und Fülle von Möglichkeiten und Ressourcen erkennen. Und ich erkläre dir auch, weshalb das so ist …

Wusstest du, dass jeder von uns ein Superheld ist? Naja, nicht so ganz. Aber wir glauben es zumindest!

Und da wir alles jederzeit selbst machen können, glauben wir auch, dass wir jederzeit alles selbst machen müssen! Ein fataler Fehler.

Ein Bill Gates oder Richard Branson hat genau so viele Stunden am Tag Zeit wie du. Die Chance ist jedoch sehr groß, dass er weniger arbeitet als du. Und trotzdem mehr erreicht!

Wie kann das sein?

Es ist eigentlich sehr simpel. Diese Menschen setzen sich bewusst damit auseinander, welche Aktivitäten für sie den größten Hebel haben und setzen genau diese um. Alle anderen Dinge, die nicht von ihnen erledigt werden müssen, werden weiter delegiert.

„Ja schon, aber ich kann mir nicht leisten, alles weiter zu reichen!“

Werfen wir einen Blick darauf:

Als Polypreneur mache ich so ziemlich alles selbst. Webseitendesign, SEO, Artikel schreiben, Podcast Postproduction, und, und und …

Mein Geld verdiene ich letztlich nicht damit sondern, wenn ich eine Dienstleistung erbringe, für dich bezahlt werde. Zum Beispiel durch Mentaltraining oder eine meiner anderen Unternehmungen.

Das sind die Zeiten, auf die es ankommt.

Nehmen wir an, du verdienst 100 Euro in der Stunde durch die Erbringung einer Leistung. Und verwendest 20 Stunden in der Woche für Tätigkeiten, wie Korrektur, SEO Optimierung und was weiß ich noch.

Angenommen, die Ausgliederung dieser Tätigkeiten würde dich 50 Euro pro Arbeitsstunde kosten. Dann wäre es wirtschaftlich absolut sinnvoll, ja sogar notwendig, dass du diese Aktivitäten ausgliederst.

Denn du verlierst sonst 50 Euro und eine Stunde deiner wertvollen Zeit. Zeit, die du für effektivere Dinge nutzen kannst, wie zum Beispiel, für deine Dienstleistung bezahlt zu werden.

Klar soweit?

Natürlich ist nicht jeder gleich von Beginn an soweit, alles zu outsourcen, noch empfehle ich das. Außerdem macht es sehr viel Sinn, ein gewisses Verständnis über die Tätigkeit mitzubringen, die an jemanden anderen vergeben wird.

Aber ab einem gewissen Grad musst du es tun. Wieso? Weil du dich sonst selbst begrenzt und limitierst.

Deine Zeit und Energie ist limitiert. Punkt!

Irgendwann ist die Grenze erreicht und du kannst nicht mehr machen. Spätestens dann brauchst du Menschen, deren Workload du dir zu Nutze machst. Doch bis dahin ist schon sehr viel Zeit und Energie den Bach runter gegangen.

Mit virtuellen Assistenten und Freelancern auf der ganzen Welt ist das ein leichtes. Wozu dir alles selbst aneignen, wenn das geballte Wissen, von tausenden von Menschen quasi einen Mausklick entfernt ist?

Heißt das, ich muss nie wieder arbeiten?

Nein, ganz im Gegenteil. Durch die Ausgliederung von Tätigkeiten entstehen neue Herausforderungen. Vor allem durch Wachstum bedingt. Deine Funktion ist Koordination und Delegation und die Reduktion auf die wichtigsten Dinge. Ich werde meine Mentaltrainingsessions nicht outsourcen können (das würdet ihr vermutlich merken, wenn auf einmal ein Inder vor euch sitzt 😉 ).

Aber dass ich jedes Fitzelchen meiner Webseite selbst unter Kontrolle habe, spielt eine untergeordnete Rolle.

Und deswegen gilt:

Mach das, was nur du kannst. Verteile alles andere!

Mehr über Vorgehensweisen für persönliche und unternehmerische Veränderung erfährst du im Webinar am Montag, den 19.01.2015.