Es gibt unzählig viele Coaches, Trainer und Berater da draußen.

Vielleicht bist du einer davon.

Einige davon schweben in Umsatzsphären, von denen die meisten nur träumen können. Die meisten aber haben enorme Schwierigkeiten überhaupt vom Fleck weg zu kommen.

Woran liegt das?

Am fehlenden Potenzial oder gar an der Ausbildung?

Fakt ist: Die meisten sind zwar technisch und methodisch gut aufgestellt aber sie scheitern am Wesentlichen ihrer Zunft: Sie sind keine Unternehmer.

Als ich damit begann, meine ersten, eigenen Angebote zu verkaufen stieß ich schnell an meine Grenzen.

Ich hatte eine Scheißangst, was andere von mir denken würden.

Ich wusste nicht, wie viel ich verlangen sollte.

Gleichzeitig war ich überzeugt, dass ich was zu bieten hatte.

Dann begann ich den Ursachen auf den Grund zu gehen und mein Gott, da kam einiges an Zeugs an die Oberfläche.

Meine Persönlichkeit bekam ein unfassbar starkes Fundament (im Vergleich zu vorher) und ich dachte, endlich den heiligen Gral gefunden zu haben. Denn in dem Moment, wo ich eine wichtige Erkenntnis hatte, fühlte ich mich kurzzeitig „erleuchtet“ und dachte mir, „jetzt habe ich es endlich!“.

Dem Erfolg konnte also nichts mehr im Wege stehen, richtig?

Falsch!

Denn schon kurze Zeit später kam der nächste Gegner hereinspaziert. Es schien unfassbar viele davon zu geben.

Als Coaches und Berater sind wir Opfer unserer eigenen Expertise

Jeden Tag setzen wir uns mit den Themen Erfolg, Wachstum und Fortschritt auseinander.

Wir kennen die menschlichen Abgründe. Wir kennen die Tricks des Unterbewussten.

Uns sind die Dynamiken der Psyche bekannt.

Damit arbeiten wir jeden Tag.

Wir glauben es verstanden zu haben. Immerhin haben wir es ja so gelernt.

Es liegt also nahe, dass wir die gleichen Methoden bei uns selbst anwenden.

So wichtig die Arbeit mit diesen Modellen (denn mehr sind sie nicht) auch ist, haben sie auch einen fundamentalen Makel:

Sie sind nicht die Endlösung.

Das Problem ist nicht immer in deinem Kopf – es scheitert meistens an den Grundlagen

Natürlich tauchen Widerstände auf, wenn wir uns außerhalb der Komfortzone befinden.

Selbstverständlich gibt es Momente, wo wir denken „Scheiß drauf! Wozu das Ganze überhaupt?“

Aber es ist eine gut getarnte Form der Selbstsabotage, wenn wir dauernd Grundlagenforschung betreiben. Glaub mir, da kannst du jahrelang damit verbringen und absolut nichts erreichen.

Du fühlst dich zwar temporär befreit und bringst deine vielseitigen Aspekte weiter zum Vorschein. Aber im Endeffekt …

Du musst tun, was getan werden muss!

Wie unsexy, nicht wahr?

Wir träumen von der Einfachheit und Beschwingtheit des Lebens und wünschen uns, wie ein Buddha an die Sache heranzugehen.

Aufgrund unserer aufgebauten, gesellschaftlichen Sicherheit haben wir irgendwann die Illusion bekommen, dass alles auf uns zugeflogen kommen, wenn wir bereit dafür sind.

Das ist auch der Grund, weshalb Filme wie „The Secret“ so einschlagen. Einen Wunsch ans Universum schicken und fertig. Nächste Woche kommt dann der Scheck rein, die scharfe Blondine steht vor der Tür und wir haben plötzlich einen Ferrari.

So läuft es aber nicht!

Glaub mir, wenn ich dir sage, dass es da draußen keinen einzigen Mensch gibt, egal wie erfolgreich er ist, der nicht gegen Widerstände kämpfen muss.

Den gibt es nicht.

Innere Widerstände sind die ständig wachsamen, in uns wohnenden Gegner mit einem einzigen Ziel: Unsere Ambitionen zu töten!

Die Frage ist: Bist du bereit den Kampf aufzunehmen?

„Wahres Können bedarf keiner Anstrengung!“

Nur musst du da erstmal hinkommen.

Durch Aussitzen und innere Arbeit allein wird das nicht passieren.

Versprich mir also eines, wenn du ertappt fühlst:

Das nächste Mal, wenn ein innerer Widerstand hochkommt, weil du z.B. dein Angebot verkaufst und du erneut mit dem Gedanken spielst, den Ursprung deiner Barrieren zu erkunden.

Sag ihm, er soll sich verpissen und das Weite suchen.

Denn du hast hier zu arbeiten.

Und zwar daran, etwas zu bewegen und vorwärts zu kommen.

Du wirst sehen, wie viel da geht, wenn du konsequent bist.

Doch lass dich nicht täuschen, der nächste Widerstand wartet bestimmt. Genau, wenn du es am wenigsten erwartest.

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