Anfang des Jahres 2015 habe ich eine umfangreiche Recherche gestartet, in der Scannerpersönlichkeiten im Detail über ihre speziellen Herausforderungen und Themen berichteten. Die eigentliche Intention war, mehr über die wahren Schwierigkeiten heraus zu finden und daraus Artikel und Material zu kreieren, dass bei der Überwindung eben dieser Themen hilfreich sein würde.

Zu dieser Zeit führte ich auch zahlreiche, kostenlose Clarity Coachings durch. Ich wollte die Menschen kennen lernen, die diese Recherche ausfüllten. Und ich wollte auf meine Art Unterstützung anbieten. Dadurch hatte ich Gelegenheit, sehr viele inspirierende und schillernde Menschen kennen zu lernen. Meine Recherche entspricht vermutlich keiner wissenschaftlichen Arbeit, noch statistisch notwendigen Voraussetzungen. Doch sie zeigte mir einen starken Trend.

Mit fortschreitender Zeit stieg die Anzahl der Coachings und auch der Umfrageergebnisse immer mehr an. Schnell erkannte ich, dass sich Gemeinsamkeiten zeigten. Mehr und mehr befasste ich mich mit den Wünschen, Problemen und Schwierigkeiten von Scannerpersönlichkeiten, in denen ich mich auch sehr häufig aus vergangenen Tagen wiederfand.

Es kristallisierte sich ein immer dichter werdendes Bild heraus, bis ich letzten Endes die Punkte fand, die den größten Schmerz bedeuteten:

Aussagen Scannerpersönlichkeit

Prozentuelle Auswertung der Problembeschreibung

Allgemeine Analyse

Durch die zahlreichen Aussagen der Teilnehmer konnte ich ein paar Kernbereiche klar herausarbeiten, die sehr relevant sind und wo sich Übereinstimmungen finden. Wenn du mehr dazu einbringen willst, freue ich mich auf deinen Kommentar.

Im folgenden beschreibe ich die 3 Hauptbereiche, die für Scannerpersönlichkeiten oft die größten Herausforderungen darstellen.

Die Kernthemen dabei:

  • Entscheidung treffen
  • Potential ausleben
  • in Freiheit leben

Die Angst, sein Leben, sein Potential zu vergeuden, ist sehr groß. Der Schmerz sich für etwas festlegen zu müssen, obwohl das wider der eigenen Natur ist und das brennende Verlangen danach, etwas zu bewirken und sich frei zu fühlen dominieren sehr stark das Leben eines Scanners.

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Job und Beruf

Viele Scannerpersönlichkeiten haben die große Sorge, dass sie niemals ihr Potential voll entfesseln werden. Dass sie in einem Job festhängen, der sie einengt und immer nur auf Halbgas fahren. Interessanterweise ist Geld immer ein sehr zentrales Thema.

Obwohl es den wenigsten Scannerpersönlichkeiten wichtig wäre, Geld einfach nur des Geldes willen zu haben. Viel häufiger herrscht jedoch das Problem, dass zu wenig da ist bzw. wie man jemals mit seinen Ideen Geld verdienen könnte, wenn man ständig das Interesse verliert.

Häufig haben Scanner zahlreiche Berufswechsel hinter sich, mehrere Ausbildungen und manchmal auch angefangene und halbfertige Studien gemacht. Diese Suche hat viele Ressourcen verbraucht. Finanziell und zeitlich. Langsam zeichnet sich ein aussichtsloses Bild für viele ab, ob sie es denn „jemals“ schaffen werden.

Das erzeugt einen emotionalen Strudel und natürlich eine Entmutigung beim Bestreben, seine Potentiale zu fördern und auszuleben. Der Grundstein dafür liegt in dem sehr stark ausgeprägten Bedürfnis von Scannern ihre Talente auch wirklich einzusetzen und damit etwas zu tun. Wir sind wie Raubtiere. Wenn man uns in einen Käfig sperrt, dann gehen wir langsam aber sicher innerlich zugrunde.

Viele Scannerpersönlichkeiten haben schon zahlreiche Dinge probiert. Häufige Gründe für das Scheitern waren

  • Interesse verloren
  • zu langwierig
  • kein Fokus
  • kein Geld mehr

Der Aspekt Job und Beruf ist ein sehr zentrales Thema, dass sich in sehr vielen Stellen wiederfindet und auch mit anderen Problemen verwurzelt liegt.

Das Umfeld

Hand aufs Herz. Bevor ich wusste, dass ich eine Scannerpersönlichkeit bin, da habe ich mich komplett allein mit meiner Art gefühlt. Nirgendwo zugehörig, immer irgendwie anders und mein Umfeld hat immer sehr speziell reagiert. Von „Was machst du eigentlich nicht?“ bis hin zu „Wann bleibst du endlich mal bei einer Sache?“

Unser Umfeld ist alles und prägt sehr stark wer wir sind (kennst du die Geschichte vom hässlichen Entlein?). Viele Scanner haben genau das Problem, dass sie lange nicht wissen, wie sie ticken und dass das Umfeld nicht damit umgehen kann.

Im schlimmsten Fall isolieren sich Scanner von ihrem Umfeld und lassen andere gar nicht mehr an ihrem Ideenreichtum teilhaben. Viel schlimmer noch ist, dass sie manchmal beginnen, sich selber Vorwürfe für ihre Gedanken zu machen. Der Käfig wird enger gemacht und man fühlt sich noch eingeschränkter.

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Die Berufung, Vision und Bedeutung im Leben

Hier ist der Punkt, wo die Fäden beinahe zusammen gehen. Ein sehr tiefes Bedürfnis von Scannerpersönlichkeiten ist, etwas Bedeutungsvolles in ihrem Leben zu machen. Etwas zu schaffen und die Welt ein Stück zu verbessern. Ganz egal in welcher Form. Scannerpersönlichkeiten sind häufig kreativ. Sie gestalten gerne und erschaffen neue Dinge. Sie sind Macher!

Das heißt nicht, dass sie immer die lautesten sind.

Es heißt einfach, dass sie mit ihren Talenten, Ideen und Fähigkeiten etwas bewirken wollen.

Häufig begleitet sind sie jedoch von Selbstwertthemen. Dem Gefühl unzufrieden zu sein oder „nicht genug“. Das kann sich sogar in Depression oder Trauma äußern. Scannerpersönlichkeiten haben häufig eine ausgeprägte Wahrnehmung der Emotionen, gepaart mit einem übermäßigen Perfektionismus, der sich in sehr vielfältiger Weise zeigt.

Häufig scheitert vieles an fehlender Zeit, Geld oder anderen Umständen. Viele dieser Dinge hängen untereinander zusammen und verursachen eine Abwärtsspirale.

Der Traum von vielen Scannerpersönlichkeiten ist es

  • sich nicht mehr zwischen ihren 1000 Ideen entscheiden zu müssen
  • genug Geld zu verdienen, sodass sie alles machen können, dass sie interessiert
  • ständig Neues zu machen (lernen, reisen, etc.)
  • etwas Bedeutungsvolles schaffen / etwas bewirken
  • frei zu sein

Und da Scanner einfach Scanner sind wollen sie nicht eines davon, sondern alles!

Wenn sie das erreicht haben, würden sie sich frei fühlen und gleichzeitig extrem mächtig. Eine Aussage, die mir dabei sehr gefallen hat:

Das ich nicht mehr dran denke ob ich ein Scanner bin oder ein Spezialist, ich bin einfach ich und damit bewege ich die Welt

Was mit diesen Erkenntnissen passiert

Ich sehe, wie viele Menschen darunter leiden, dass sie ständig wechselnde Interessen haben. Dass ihr Umfeld sie für oberflächlich hält, weil sie so oft ihre Projekte wechseln. Ich weiß genau, wie sich das anfühlt, weil es mir genau so ging.

Ich weiß, wie es ist, wenn man das Gefühl hat zu überhaupt nichts zu taugen und man sich fertig dafür macht, dass man ständig wechselnde Interessen hat. Wenn einem von Menschen gesagt wird, so kann man das nicht machen oder “Entscheide dich endlich für eine Sache”. Es ist deprimierend, frustrierend und kräftezehrend.

Wenn du meine Geschichte kennst, dann weißt du welche Wege ich einschlagen musste, um das zu überwinden. Geprägt durch diese Erfahrungen sehe ich jetzt viele Menschen, denen es genau so geht wie mir damals. Ob jung oder alt. Ganz egal.

Meine Mission ist es, vielbegabte Menschen dabei zu unterstützen, etwas zu bewirken.

Stell dir eine Welt vor, in der Menschen tagtäglich das tun, dass ihnen Freude bereitet. Eine Welt, in der sie ihre Talente und Potentiale ausleben und etwas Großes gestalten. Dann wird das Unmögliche nicht nur möglich, sondern normal.

Ich glaube an so eine Welt und trage meinen Teil bei, das zu bewerkstelligen.

Doch schnell erkannte ich ein Problem, dass ich lösen musste, wenn ich wirklich mit meiner Arbeit etwas bewirken wollte:

Meine eigenen Ressourcen!

Ich liebte es, faszinierende Gespräche mit Menschen im Zuge meiner kostenlosen Clarity Sessions zu führen, doch die Anzahl der Anfragen stieg in kurzer Zeit enorm. Es gab viele Tage, wo ich gleich 3 oder mehrere dieser einstündigen Sessions hatte.

Und das neben meinen “regulären” Aufgaben. Was auch immer ich zu bewegen wollte, ich stieß an mein Limit und meine Leistung fiel in vielen anderen Bereichen ab.

Deshalb entschied ich mich, dass Projekt Coach 100 vorerst auf Eis zu legen und mich neu zu sammeln.

Es musste einen anderen Weg geben, um Menschen dabei zu unterstützen, dass sie ihre Potentiale entfesseln, um damit etwas zu bewirken. Es musste einen anderen Weg geben, nicht nur Inspiration, sondern greifbare, umsetzbare Anleitungen zu geben, damit Scannerpersönlichkeiten ihre Fähigkeiten und Talente in ein Unternehmen vereinen konnten.

Es war ein scheinbar normaler Tag, an dem ich wie aus dem Nichts endlich die Lösung hatte:
Um die Vielschichtigkeit, die individuellen Bedürfnisse und Zeitmöglichkeiten jedes Einzelnen zu bedienen, muss ich etwas gestalten, dass genau diese Eigenschaften mit sich bringt.

Ich wägte die Optionen ab, überlegte mir in welcher Form das am besten realisierbar ist und ohne überhaupt eine Ahnung zu haben, wie man das im Detail umsetzt, sah ich die Lösung vor meinem inneren Auge:

Ein umfangreicher, fundierter Online Kurs speziell für Scannerpersönlichkeiten. Eine Plattform, die die Teilnehmer an die Hand führt und Schritt für Schritt zur Lösung führt. Die Schritte, die ich selbst auch für mich bereits durchgeführt habe, indem ich über Jahre nach Wegen gesucht habe. Eine Möglichkeit , sie mit Gleichgesinnten zu vernetzen, auf dass sie sich gegenseitig inspirieren und unterstützen können.

Das Projekt “Starte ein Polypreneur Business” war geboren!

Der Ruf nach Selbstbestimmung ist laut. Der Drang, seine Potentiale zu entfesseln ist stark. Zu Recht.

Starte ein Polypreneur Business” ist mein Beitrag, um so vielen Menschen wie möglich, Wege aufzuzeigen, dass sie ihre Talente in vollem Ausmaß nutzen. Dass sie ihr Potential entfesseln und vor allem: Dass sie sich nicht entscheiden müssen, wenn sie 1000 Träume haben.

Ich hoffe, die Erkenntnisse aus dieser Zusammenfassung bringen ein wenig Licht ins Dunkel für deine persönliche Reise und ich freue mich auf deine Kommentare dazu.