Falls du das hier liest, ist diese Warnung an dich gerichtet. Mit jedem Wort, das du gerade von diesem sinnlosen Kleingeschriebenen liest, vergeht eine Sekunde deines Lebens.

Hast du nichts anderes zu tun? Ist dein Leben so unerfüllt, daß du an nichts besseres denken könntest, um diesen Moment zu verbringen? Bist du so beeindruckt von Autorität, das du dich allen, die sie fordern fügst?

  • Liest du all das, was dir vorgegeben wird?
  • Denkst du genau so, wie es dir vorgeschrieben wird?
  • Kaufst dir das, was dir gesagt wird?

Schwing deinen Arsch aus deinem Apartment.

Triff dich mit einem Mitglied des anderen Geschlechtes. Hör auf, exzessiv einzukaufen und zu masturbieren.

Kündige deinen Job. Fang an zu kämpfen.

Beweise das du am Leben bist. Wenn du deine Menschlichkeit nicht einforderst, wirst du als Niemand sterben. Du wurdest gewarnt …

Eine kleine Passage aus dem Buch Fight Club mit dem Protagonisten Tyler Durden, der sich dafür einsetzt, die Menschen zum Nullpunkt zu bringen.

Für alle die Tyler Durden nicht kennen:

Der Film und das gleichnamige Buch “Fight Club” haben mich schon damals fasziniert und dazu gebracht mehr und mehr über die Aussagen darüber nachzudenken.

Das ist meine Interpretation von Tyler Durden’s Gedanken …

Über Materialismus und den Zwang immer mehr zu besitzen …

“Werbung macht uns heiß auf Autos und Klamotten, wir arbeiten in Jobs die wir hassen, nur damit wir Scheiße kaufen die wir nicht brauchen.”

Wir alle waren dort. Wir alle sind dort. Gewissermaßen. Es geht nicht darum in genügsamer Bescheidenheit als hart gesottener Minimalist durchs Leben zu schreiten (außer man will das so).

Doch jeder Baustein, den du dir in den Rucksack packst, wird leicht zu einer Ausrede umwandelbar, wieso es gerade jetzt so schwer ist, weiter zu wandern.

“Wenn ich keine Arbeit, keine Kinder, keine Wohnung, keinen Hamster, etc. hätte, würde ich das sofort machen …”

Das ist Blödsinn und dient nur dazu, sich selbst eine Ausrede zurecht zu legen, weshalb wir nicht das tun, was wir in Wahrheit tun möchten.

Wenn man eine Familie ernähren muss, dann erschwert das die Veränderung, da stimme ich zu. Aber es wird dadurch nicht unmöglich.

Ich habe auf meinen Reisen Familien getroffen, die ihr Haus verkauft haben, mit ihren Kindern über ein Jahr in Asien gereist sind und anschließend nach Spanien ausgewandert sind.

Über die Arbeit …

“Du bist nicht deine Arbeit. Du bist nicht wieviel Geld du am Konto hast. Du bist nicht das Auto das du fährst. Du bist nicht der Inhalt deiner Geldbörse. Du bist nicht deine scheiß Cargohosen. Du bist der singende und tanzende Abschaum der Welt.”

Du bist genau so viel wie du dich selbst siehst und womit du dich identifizierst. Wozu ein größeres und schnelleres Auto fahren? Für den Nachbarn, dein Image, deinen Minderwertigkeitskomplex?

Wozu es den anderen Recht machen bevor du es dir selbst recht machst? Stell dir bei deinen zukünftigen Entscheidungen einfach die folgende Frage:

Will ich es, weil ich es wirklich will? Oder weil ich mir eine Reaktion von meinem Umfeld dadurch erwarte?

Über die Konfrontation mit deinen Ängsten und Emotionen …

“Ohne Schmerz, ohne Opfer, würden wir nichts haben.”

Alles wofür es sich zu haben lohnt, fällt einem nicht in den Schoß.

Man muss es sich selbst verdienen. So wie ein Pokal, der quasi wertlos ist, wenn man ihn geschenkt bekommt, erlangt er einzig und allein hohen Wert durch die Mühen die man auf sich nehmen musste um ihn zu erhalten.

Über den richtigen Zeitpunkt …

“Verpiss dich mit deinen grün gestreiften Sofa Sets, ich sage: sei nie vollständig, ich sage: hör auf perfekt zu sein, ich sage: entwickeln wir uns, lass die Dinge einfach laufen!”

Perfektion ist eine Illusion.

Produkt der Unsicherheit alles kontrollieren zu wollen bevor man einen Schritt macht. Es wird nie perfekt sein. Der Zeitpunkt wird nie perfekt sein, DU wirst nie perfekt sein. Doch solange dies dein Anspruch an deine Ideen ist, wirst du nie anfangen.

Wenn du nur noch einen Monat zu leben hättest, was würdest du die verbleibende Zeit tun? Was würdest du anpacken, wen würdest du treffen und was möchtest du noch den wichtigsten Menschen in deinem Umfeld sagen?

Woher weißt du mit absoluter Bestimmtheit, dass du von heute an noch länger als einen Monat zu leben hast?

Über das eigene Potential

„Ich sehe die stärksten und klügsten Männer kämpfen, die jemals gelebt haben. Ich sehe all dieses Potential und ich sehe die Verschwendung. Verdammt, eine gesamte Generation zapft Benzin, räumt Tische ab oder sie sind Bürosklaven in Anzügen.“

Wieso tauscht man Lebenszeit so bereitwillig gegen Bargeld ein und verbringen einen Großteil damit, bedeutungslose Tätigkeiten zu verrichten. Keine Arbeit ist schlecht oder minderwertig per se, wird sie jedoch ohne Sinn und Leidenschaft ausgeübt, dann verkümmert sie zur Monotonie und Resignation des Ausübenden.

Wieso tust du, was du tust, Tag für Tag?

Über Prokrastination …

“Das ist dein Leben und es endet jede Minute aufs neue.”

Über Rückschläge …

“Nur eine Krise kann uns zu neuem Leben erwecken.”

Fehler sind nicht dazu da vermieden zu werden, sondern um daraus zu lernen. Du musst auf die Fresse fallen um den Schmerz zu spüren und um zu erkennen, dass er dich nicht umbringt, sondern stärker macht.

Über Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit …

“Ganz unten zu sein ist kein Wochenendausflug. Kein gottverdammtes Seminar. Hör auf alles kontrollieren zu wollen und lass los! LASS LOS!”

One Hit Wonder und Eintagsfliegen erreichen auch kurzzeitig Ruhm und Erfolg. Wer permanent oben bleiben will, muss auch etwas dafür tun.

Oder hörst du auf zu schwimmen, nur weil du jetzt inmitten vom See angekommen bist?

Über die eigenen Ziele …

“Wir sind alle vorm Fernseher großgezogen worden um zu glauben dass wir eines Tages Millionäre, Filmstars oder Rockstars werden. Dem ist aber nicht so. Und langsam aber doch lernen wir mit diesem Fakt umzugehen. Und wir sind angepisst, sehr angepisst.”

Welchem Ideal folgst du? Welche Maßstäbe setzt du an? Sind es deine eigenen oder hast du sie von jemandem anderen erhalten?

Fang an zu hinterfragen was du erfährst. Alles. Ausnahmslos.

Fang am besten sofort mit diesen Zeilen an. Sind sie in Einklang mit deinen Ansichten über die Welt? Passen sie für dich?

Sag mir, wenn ich im Unrecht bin. Ich kann mit der Kritik umgehen. Die Frage ist, ob du es kannst?

Über das Verlassen der Komfortzone …

“Scheiß auf das was du weißt. Du musst das, was du weißt vergessen, das ist dein Problem. Vergiss das, was du denkst über das Leben zu wissen, über die Freundschaft und ganz speziell über dich und mich.”

Sich an die Grenzen des bisher möglichen zu wagen erfordert eine gewisse Bereitschaft Dinge aufzugeben, die man bis dato als gegeben hingenommen hat.

Mit jedem Stück das wir zurücklassen erhalten wir Gelegenheit etwas Neues zu erhalten.

Über den eigenen Selbstwert …

“Sich Federn in den Arsch zu schieben macht dich zu keinem Huhn.”

Natürlich bietet es sich an in gewissen Situationen eine Rolle einzunehmen, die angemessen ist. Wir alle haben diese Rollen. Beruf, Freizeit, Familie, Verein erfordern verschiedene Eigenschaften und Verhaltensweisen, die wir an den Tag legen müssen.

Die Frage ist lediglich: Wann bist du wirklich du und was tust du dabei?

Über persönliche Freiheit …

“Ich bin frei und habe all die Möglichkeiten die du nicht hast!”

Es ist einfach, Menschen dafür zu beneiden was man selbst nicht hat. Das Dumme daran ist nur, Neid allein führt zu keinerlei Veränderung. Sondern lediglich dazu, dass man sich selbst schlecht fühlt und abwertet.

Was machen die Menschen die du beneidest bzw. bewunderst anders als du jetzt? Was müsstest du tun und wie müsstest du sein um ein ähnliches Ergebnis zu erreichen?

Welche Zitate gehören zu deinen Favoriten? Und welche Schlüsse ziehst du daraus? Kennst du andere Filme mit ähnlichen Botschaften?