Es sind Tage wie diese, wo du nichtsahnend deine Arbeit verrichtest und binnen weniger Stunden hat der Verlauf deines Lebens eine komplett neue Richtung eingenommen. So, wie das letzten Donnerstag bei mir war. Es hat mir wieder einmal gezeigt, wie sehr das Leben manchmal mit Chancen um sich wirft. Ob du zugreifst oder nicht, entscheidet über Sieg oder Niederlage.

Bei einem unserer Videotalks mit Anne Heintze haben wir wied erinmal darüber gesprochen, wie wichtig das eigene Umfeld im Leben ist. Gerade vor ein paar Wochen habe ich das selbst wieder am eigenen Leib erfahren, als ich mit eine Gruppe von höchst inspirierenden Menschen in Mexiko war.

Auf einmal kam der Geistesblitz, dass München scheinbar ein interessanter Ort ist, wo sich viele Gleichgesinnte aufhalten.

Und der Ball kam ins Rollen …

Anne hatte durch eine Bekanntschaft erfahren, dass eine Wohnung kurzfristig zu vergeben ist. Für die Dauer von 2 Monaten. Mit Beginn 1. Juli. Anne fädelte kurzerhand den Kontakt für mich ein und lange Rede kurzer Sinn: Ein paar Stunden später befand ich mich mitten in einem guten Gespräch mit der Vermieterin.

Alles passte, die Konditionen stimmte und gleichzeitig ging es so schnell, dass mein Verstand es gar nicht fassen konnte: Aber den brauche ich nicht für derartige Entscheidungen

Hört sich paradox an, nicht wahr? Ist aber so!

Als Scannerpersönlichkeiten (und als moderner Mensch allgemein) überdenken wir viel zu viel. Wir stopfen unseren Verstand voll mit allerlei Pro / Kontra Überlegungen und „Was wäre wenn Gedanken“.

Aber in diesem Areal werden Entscheidungen gar nicht getroffen.

Entscheidungen werden im limbischen System des Gehirns getroffen und dort sitzen Gefühle und Emotionen. Das muss stimmen, um mich zu entscheiden!

Vor allem wenn es schnell gehen muss.

So finde ich mich also im Gespräch wieder und weiß, dass ich jetzt entweder „Ja“ oder „Nein“ sagen muss. Kurze Wörter, die weitreichende Auswirkungen für mein Leben haben werden.

Dann läuft folgender Prozess ab:

  1. Bauchgefühl: Check
  2. Realisierung was gerade passiert: Check
  3. Erkenntnis, dass diese ganzen Zusammenhänge innerhalb weniger Stunden ziemlich schräg und verrückt sind und ich solche Dinge liebe: Check

Ready for takeoff: Ich ziehe nach München am Mittwoch und wohne dort  für mind. 2 Monate.

Was dort alles passieren wird, kann ich nicht sagen. Ich weiß jedoch, dass es eine Bereicherung für mich, mein Leben und die Arbeit hier auf Projekt Phoenix sein wird.

Außerdem steckt hier eine der wichtigsten Lektionen, die es nur gibt:

Wenn dir eine Gelegenheit ins Gesicht schreit, dann schrei nicht einfach nur zurück, sondern greif ZU!

Vielleicht gab es in deinem Leben schon einmal Situationen, wo du dich im Eifer des Gefechts für etwas entschieden hast, dass dir immer noch nachhängt. Vielleicht war die Idee und Situation verrückt und du hast dich für die sichere Seite entschieden.

Wir alle haben das schon einmal gemacht. Das ist okay.

Doch der extrem feine Käsekuchen mit Topping befindet sich nicht auf der „sicheren“ Seite des Lebens. Denn dort marschiert „jeder“ und knabbert von den übrig gebliebenen Krümeln. Wenn du dir nicht nur ein Stück vom Kuchen, sondern die ganze verdammte Bäckerei holen willst, dann musst du die unbetretenen Pfade gehen. Vielleicht verbrennst du dir dabei die Finger aber zumindest spürst du, dass du am Leben bist.

The roads less travelled

An dieser Stelle kommen dann meistens limitierende Glaubenssätze ins Spiel, die wie folgt aussehen können:

  • „Aber man kann doch nicht …“
  • „Was ist wenn ich …“
  • „Wie wird mein Umfeld reagieren, wenn ich …“

Wenn das passiert, dann läufst du Gefahr dich für folgendes zu entscheiden:

Ich lebe mein Leben nicht, wie ich es will, weil ich Angst habe, dass etwas passieren könnte!

Also gehst du den sicheren, komfortablen Weg weiter.

Du bleibst in deinem Job, den du hasst.
Du bleibst bei deinem Partner oder deiner Partnerin, wo du Beziehung schon lange komplett im Eimer ist.
Du bleibst wie der Frosch im Wasser – bis es kocht (und dich umbringt)

Aber nein. Nicht du! Du bist clever. Du weißt es besser. Du beschäftigst dich mit diesen Dingen. Du liest Blogs wie diesen hier und lernst von den Fehlern anderer. Du bereitest dich vor, denn wenn die Gelegenheit dann kommt, bist du bereit. Richtig? Falsch!

Gleiche Form von Selbstsabotage. Nur andere Tarnung!

Abwarten und nichts tun ist und bleibt immer die schlechteste Entscheidung, die du treffen kannst.

Denn Gelegenheiten gibt es genug da draußen. Für jeden von uns. Jeden einzelnen Tag.

Du träumst davon eine Weltreise zu machen, ein Business zu starten oder einfach nur die Welt zu retten?

Dann fang an! Ergreif die Gelegenheit und mach den ersten Schritt.

Du wirst nicht die Dinge im Leben bereuen, die du getan hast, sondern die, die du nicht getan hast!

Ganz egal, was du machen willst und wohin es gehen soll: Hör auf dein Gefühl, triff eine Entscheidung und lebe damit. Ganz egal wie sie ausfällt. Ich wünsche dir viel Erfolg damit.

Wenn du hier bei Projekt Phoenix bist, dann hast du vielleicht nach Wegen gesucht, wie du deine Talente unternehmerisch einsetzen kannst, um etwas zu bewirken. Dann sei beim nächsten meiner Webinare dabei, wo ich dir zeige, wie du genau das anstellst.

Du kannst das Leben nur vorwärts leben und rückwärts verstehen, sagte Sören Kierkegaard. Du kannst nicht wissen, zu welchen Auswirkungen deine heutigen Entscheidungen führen. Aber wenn du zu dem Leben kommen willst, dass du dir erträumst, musst du heute etwas dafür tun.