Immer wieder mal stehen Feiertage vor der Tür. Ich erinnere mich daran, wie das als Angestellter eine schöne Sache war.

Bezahlt zu werden fürs Nichtstun. Natürlich ist das der Hammer.

Aber jetzt bin ich Unternehmer. Ich mache meine eigenen Regeln. Und meine Einstellung hat sich etwas verändert.

Ich habe nicht mehr einfach „frei“, geschweige denn habe ich auf dem Schirm, welche Feiertage anstehen. Zum Glück. Denn es würde sich kontraproduktiv auf meine Vorhaben auswirken.

Weshalb das so ist und wieso du dir auch Gedanken darüber machen musst, erfährst du in diesem Artikel.

Das Problem der meisten Menschen ist, dass sie einfach nur erfolgreich sein wollen!

Nichts weiter!

Sie wollen

  • ein Online Business haben
  • ihr Potenzial entfalten
  • im Lotto gewinnen und
  • glücklich sein
  • den besten Sex mit möglichst vielen Menschen (okay, das ist eher ein Männerding)
  • uvm.

Nur tun wollen die meisten nichts dafür!

Es bleibt bei sich ständig wiederholenden Mantras ans Universum, an Gott, Satan oder was auch immer gerade da ist.

Nur reicht das alleine nicht. Nicht einmal annähernd.

Hartgesottene Fans von “The Secret” werden jetzt innerlich kochen und aufgewühlt sein, aber was soll’s.

Sie werden die nächste Illusion finden, an die sie sich verzweifelt anklemmen können, da bin ich überzeugt.

Die wenigsten schaffen es tatsächlich, ihre wahren Ziele zu erreichen.

Es erreicht deswegen nicht jeder seine Träume, weil viele nicht hart genug dafür arbeiten wollen (oder überhaupt was dafür tun)

Da heißt es dann auf einmal:

  • “Ich höre lieber auf daran zu arbeiten, weil es nicht so läuft wie geplant!”
  • “Das ist irgendwie zu anstrengend. Ich suche mir etwas, dass mir mehr Spass macht!”
  • “Ich dachte, wenn ich meine Leidenschaft gefunden habe, wird mir alles Freude bereiten!”
  • “Ich kann nicht an meinem Traum weiterarbeiten, weil Feiertage sind!”

Und geben die Verantwortung für ihr Leben ab.

Sie setzten sich zurück auf die Reservebank und das Spiel geht ohne sie weiter.

Lass mich Klartext sprechen:

Es kümmert niemanden, welche Gründe du hast, etwas nicht zu tun!

Ich war früher in der gleichen Mentalität und sagte mir „Ich würde schon gern alles haben wollen, aber nur, wenn es leicht geht!“

Da kamen mir Gelegenheiten wie

  • Ostern
  • Weihnachten
  • Geburtstag
  • usw.

gerade recht. Ich fühlte mich „im Recht“ mir jetzt frei zu nehmen. Aber das änderte sich schnell, als ich meinen eigenen Weg ging.

Nach meinen Regeln zu leben bedeutete auch, bestehende zu hinterfragen

Bist du jemand, der sein Potenzial entfalten und seine Visionen realisieren will?

Dann schmink dir das „klassische“ Konzept von Feiertagen ganz schnell ab.

Und jede andere fadenscheinige Ausrede die deinen Weg kreuzt. Es sei denn, du willst dein Ziel nie erreichen.

Das wird gerade zu Beginn nicht einfach sein. Wir alle wurden auf eine spezielle Art konditioniert. Ohne es zu merken folgen wir auferlegten Regeln, die wir fälschlicherweise für die unseren halten.

Aber du kannst nicht zulassen, dass dich überholte Regeln von anderen Menschen von deinem Ziel abhalten. Wenn es sein muss dann töte den Osterhasen, wenn er dir im Weg steht.

Das heißt „Nie wieder frei haben und nur arbeiten?“

Natürlich nicht.

Es heißt aber, dass du dir Gedanken machen musst, nach welchen Regeln du dein Leben gestalten willst.

Während ich diesen Artikel schreibe, habe ich leichtes Fieber, es ist Samstag und ich liege im Bett.

Trotzdem tue ich es.

Weil ich ein Commitment habe und meine Ziel verfolge.

Macht das immer Spaß? Nicht immer!

Aber langfristig zahlt es sich aus.

Es ist die Summe der Schritte, die ich unternehme, die mich zum Ziel führen.

Sie brachten mich nach Amerika, um dort zum High Performance Coach und Marketingtrainer bei Brendon Burchard zertifiziert zu werden.

Vor wenigen Monaten war es noch ein Traum von mir, diesen Menschen kennen zu lernen. Jetzt ist es Realität.

Ich sage:

Wenn du wirklich erfolgreich sein willst, dann musst du bereit sein, den Preis dafür zu zahlen!

So sehr, dass Ausflüchte wie Sommerferien, Feiertage und Wochenenden dich nicht länger einlullen können.

Denn

  • Erfolg
  • Glück und
  • Chancen

kennen keine Feiertage.

Sie warten einfach darauf, ergriffen zu werden.

Aber das geht nur, wenn du auch da bist, um zuzugreifen.

Im folgenden findest du 3 schlagkräftige Gründe, weshalb Feiertage ein richtig schlechtes Konzept für deinen Erfolg sind:

1) Während du an einem Feiertag nichts machst, arbeiten andere und werden besser als du

Talent ist nicht wichtig, sondern die Fähigkeit.

Die meisten überschätzen das Talent, dass sie in sich tragen. Wirklich gut wird man nur, wenn man kontinuierlich an seiner Fähigkeit arbeitet.

So gewinnt man!

Während die meisten also alle möglichen Ausreden an den Tag legen, weshalb sie gerade nicht weitermachen können, weil es anstrengend (oder weil Ostern)ist, arbeiten andere an ihrem Erfolg.

Ein Schritt nach dem anderen.

Wenn du dir wirklich erfolgreiche Menschen ansiehst, dann sagen sie häufig eines:

Während die anderen schliefen oder Pause machten, haben sie gearbeitet.

An jedem Tag, wo du an deinem Erfolg arbeitest, baust du inkrementell deine Fähigkeiten auf.

An jedem Tag, wo du an deinem Erfolg arbeitest, baust du inkrementell deine Fähigkeiten auf.

Ich greife mittlerweile auf ein breites Spektrum an Fähigkeiten zurück.

Darunter fallen zum Beispiel

Nichts davon fiel mir in den Schoß. Alles davon ist hart erarbeitet.

Natürlich ist es jetzt leichter, von außen betrachtet zu sagen: “Ja gut, der Sebastian kann X,Y und Z, deswegen funktioniert das!”

Nein!

Das sind genau die Art von Ausreden, wie nicht an seiner Vision zu arbeiten, nur weil man sich gerade nicht danach fühlt.

Am Ende interessiert es niemanden. Es sind nur Geschichten, die man sich selbst erzählt

Als ich anfing, meine Träume zu realisieren hatte ich ebenfalls keine Ahnung, keine Idee und keinen Plan. So wie alle anderen auch, die heute erfolgreich sind.

Doch ich habe daran gearbeitet, lerne ständig dazu und entwickle mich weiter. Ohne Ausnahmen.

Wenn du etwas außergewöhnliches erreichen willst, musst du aufhören, dich gewöhnlich zu verhalten!

2) Feiertage unterbrechen deinen Fluss der Regelmäßigkeit

Ich spreche oft von der Wichtigkeit der Regelmäßigkeit und der damit verbundenen inkrementellen Steigerung des Erfolgs.

Eine lehrreiche Lektion dazu liefert die wahre Geschichte des 20 Meilen Marsches, ein Kernkonzept aus dem Buch “Great by Choice” von Jim Collins.

Es beschreibt ganz einfach die Resultate zweier unterschiedlicher Strategien anhand des tragischen Beispiels der Entdecker Roald Amundsen und Robert Falcon Scott. Diese standen 1911 im Wettbewerb, als erste den Südpol zu erreichen.

Ein Ausflug in die Geschichte

Die Umgebungsbedingungen waren rau und unsicher. Temperaturen unter 20 Grad Celsius und Schneestürme waren normal. Es gab keinerlei Wege zur Kommunikation. Keine Satelittenhandys, kein Funk. Sollten sie scheitern, wäre eine Rettung faktisch nicht möglich gewesen.

Ein Anführer brachte sein Team zu Sieg und Ruhm. Der andere führte es in Niederlage und Tod.

Amundsen hatte sich Jahre auf diese Expedition vorbereitet.

Er verbrachte Zeit mit Eskimos und lernte von ihnen, was funktionierte und was nicht. Er modellierte, was sie trugen, wie sie Dinge transportieren, usw. Er trainierte seinen Körper und Geist für diese herausfordernden Bedingungen.

Scott war da ein wenig anders. Seine Planung war begrenzt und seine Entscheidungen basierten auf Bauchgefühl und Intuition, anstelle von Recherche. Die Divergenz dieser Unterschiede in der Planung fand sich an vielen anderen Stellen auch wieder.

Amundsen’s Vorgehensweise für das Fortkommen war simpel. Jeden einzelnen Tag legte er und sein Team 20 Meilen zurück. Bei Schlechtwetter oder Schönwetter. Es waren immer 20 Meilen. Selbst, wenn sie mehr laufen konnten, lehnte Amundsen das ab.

Rob Scott's Team ist jeden Tag 20 Meilen gegangen und hat ihr Ziel erreicht. Das andere Team ist gestorben.

Amundsen’s Team ist jeden Tag 20 Meilen gegangen und hat ihr Ziel erreicht. Das andere Team ist gestorben.

Scott war anders. Er drillte sein Team bis zur Erschöpfung, an Tagen, wo es gut voranging. Bei Schlechtwetter verbrachten sie die Zeit in Zelten, um sich von den Strapazen zu erholen.

Am 15. Dezember 1911 erreichte Amundsen und sein Team den Südpol. Sie platzierten die norwegische Flagge und machten mit der Expedition weiter.

Mittlerweile war Scott und sein Team komplett verzweifelt. Erst ein Monat später trafen sie an diesem Punkt an.

Am 25. Jänner 1912 trafen Amundsen und sein Team wie geplant im Basislager ein. Monate später fand ein britisches Aufklärungsteam die erfrorenen Körper von Scott und 2 Teamkameraden.

Sein ganzes Team wurde ausgelöscht.

Vorbereitung und Konsequenz führen dich zum Ziel. Jeden Tag kontinuierlich Fortschritte zu machen, nicht zu weit nach vorne zu preschen und auch nicht in die tiefe Erschöpfung zu fallen.

Weißt du, wo ich die Lektion für mich gelernt habe: Beim Wandern (Ironie, nicht wahr).

Ein paar Freunde und ich haben es sich einmal zum Ziel gesetzt, durch Österreich zu wandern. Und jeden Tag gingen wir. Meine Vorbereitung war sporadisch. In dieser Geschichte bin ich Scott. Wir gingen jeden Tag so viel, wie wir konnten.

Und davon erholte ich mich nie.

Am 6ten Tag liefen wir über 45 km. Das war so weit, dass meine Knie voller Entzündungen waren und ich am 8ten Tag keinen Hügel mehr bergab gehen konnte. Innerhalb von wenigen Tagen hatte ich mich durch mein eigenes Verhalten komplett ins Aus gesetzt.

Deswegen ist es so wichtig für dich regelmäßig Fortschritt im gleichen Maße zu machen. Ungeachtet der Bedingungen. Ungeachtet der Schwierigkeiten.

Als Multipotential bist du vermutlich perfektionistisch geneigt, gepaart mit einer Überdosis an Ungeduld.

Du willst am besten alles gleich und sofort haben. Und dann ackerst du 10 Stunden täglich über mehrere Wochen.

Was dann passiert, kennst du ja vielleicht. Die Dinge entwickeln sich nicht, wie vorgestellt.

  • Du fühlst dich matt und ausgelaugt
  • Dir geht die Power aus
  • Du verlierst das Interesse.

Es ist wichtig, dass du regelmäßig Fortschritte machst.

Jeden Tag!

Ganz egal, wie klein oder groß sie für dich im Moment erscheinen.

Wenn du Feiertage einlegst, um Pause zu machen wirst du vermutlich das gleiche Schicksal erleiden, wie Scott.

3) Feiertage sind nur ein gedankliches Modell und nicht real

Ausgedacht, um das Zusammenleben von Menschen zu strukturieren und zu vereinheitlichen.

Daran ist prinzipiell nichts falsch. Die Frage ist, ob du dich am “klassischen” Modell orientieren solltest.

Es gibt diesen Spruch

“Wer selbstständig ist, arbeitet selbst und ständig!”

Obwohl ich dieser Binsenweisheit nur bedingt zustimme, ist darin ein großer Kern der Wahrheit verborgen.

Wenn du wirklich dein Ziel erreichen willst, wie auch immer das aussieht, dann gelten für dich andere Regeln.

Es gibt keine Feiertage, Wochenenden oder sonstige Ausreden mehr für dich.

Denn du allein bist für deinen Fortschritt verantwortlich.

Das bedeutet nicht ultimativ, dass du nie wieder frei haben wirst.

Das ganze Konzept von Feiertagen, Wochentagen und Zeit ist lediglich ein Gedankenmodell

Das ganze Konzept von Feiertagen, Wochentagen und Zeit ist lediglich ein Gedankenmodell – nicht die Realität

Es bedeutet lediglich, dass du eine Entscheidung treffen musst.

  • Wie sehr willst du erfolgreich sein?
  • Wie sehr willst du wirklich etwas erreichen?
  • Wie stark ist dein Wieso?

Denn das Leben ist unglaublich hart aber fair. Es wird dir genau das liefern, was du verdienst. Wenn du bereit bist, den Preis dafür zu zahlen.

Der Preis ist, gerade zu Beginn, unsäglich viele Stunden, Tage und Monate für etwas zu arbeiten. Auch auf die Gefahr hin, dass es komplett für die Katz ist. Auch auf die Gefahr hin, dass du scheiterst.

Mit jedem Versuch wirst du besser.

Mit jedem Mal, wo du aufstehst, wirst du stärker.

Bis du irgendwann den Dreh raus hast. Und dann geht es weiter.

Conclusio aus der ganzen Geschichte

Work hard, play hard!

Aber nach deinen eigenen Regeln.

Wisse, dass du zuerst einmal durchbeissen musst, um später die Früchte zu ernten (die es hoffentlich wert sind).

Wenn du lieber chillst, frei haben und nichts für deinen Erfolg tun willst, dann wundere dich nicht, wenn am Ende nichts dabei rauskommt.

Schreib mir in den Kommentaren, welche Gedanken du dazu hast und werde Teil der Projekt Phoenix Community mit dem Ziel, Visionen durch digitale Medien zu realisieren.

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