Vor wenigen Tagen habe ich, gemeinsam mit meiner Freundin, einen Vortrag über unsere gemeinsame Weltreise gehalten.

In einem Saal mit über 100 Menschen erzählten wir 2 Stunden über die

  • Eskapaden
  • Highlights und
  • Erfahrungen

die eine Reise mit sich bringt.

Es war ein voller Erfolg, trotz der unglaublichen Hitze, die wir an diesem Tag hatten.

Du hast eine Message die es wert ist geteilt zu werden

Nicht viele Menschen, die ich kenne, reißen sich darum, vor einer Gruppe von Leuten etwas vorzutragen. Zu sehr scheint das Lampenfieber oder einfach schiere Angst diese Personen zu übernehmen.

Auch bei mir war das nicht immer so:

Früher bei Referaten in der Schule war ich oft fertig mit den Nerven.

Vermutlich kommen bei vielen unbewusst diese Ängste von früher wieder hoch. Was ist wenn ich ausgelacht werde, was wenn ich etwas peinliches sage? Vielleicht kennst du das ja selbst von irgendwo.

Und das ist schade!

Denn dadurch versickert viel Wissen in den Gehirnen von Menschen, die eigentlich viel zu sagen hätten, es aber einfach nicht rausbringen.

Das Schöne (und Schlimme) beim Reden in der Öffentlichkeit ist, dass man sich direkt seiner Angst aussetzt und unmittelbar im Zentrum seiner Schwachstellen agieren muss.

entscheiden oft, wie es um den Erfolg der Unternehmung steht.

Die Hintergründe der Angst (auf die ich sehr im Detail eingehen werde), sind so individuell wie der Mensch selbst. Für die einen ist es Lampenfieber, für die anderen ist es die totale Panik und das Schlimmste, das einem nur widerfahren kann.

Doch das ungeheure Potential, welches die gekonnte Anwendung der Sprache vor Menschen bietet, solltest du nicht unterschätzen.

Wo die Angst ist, ist der Weg

Die freie Rede vor Menschen zu lernen ist eine Kunst, die ständig verbessert werden kann.

Richtig angewandt, vermögen Worte weitaus mehr auszurichten, als die Taten des Einzelnen.

Nimm zum Beispiel Ghandi:

Erhat mit seinen Worten eine ganze Nation, und damit Millionen von Menschen überzeugt und inspiriert.

Oder Martin Luther King mit seiner weltberühmten Rede “I have a dream” durch das er ein historisches Denkmal gesetzt und so zu einer Massenbewegung aufrief, die schließlich die Rassentrennung aufhob.

Werbung und Politik beeinflussen tagtäglich Millionen von Menschen und bringen diese dazu, bestimmte Handlungen oder Meinungen zu vertreten.

Und auch selbst hat man die Möglichkeit durch die bewusste Anwendung der Sprache nicht nur sich selbst, sondern auch dein Umfeld besser zu verstehen.

Regelmäßig vor Menschen sprechen macht deine Ideen überzeugender und aussagekräftiger

Beruflich wie privat ergeben sich tausende Gelegenheiten, in der der gekonnte Einsatz von Sprache Wunder wirkt.

Kennst du das von dir selbst?

Oft sagt jemand nur einen Satz. Und wenn es auch nur ein Nebensatz war. Und dir geht sprichwörtlich der Knopf auf.

Über die Macht der Sprache habe ich bereits in einer früheren Podcast Episode gesprochen. Dabei habe ich aber die volle Tragweite des Themas bewusst nicht angerissen. Das Gebiet ist schier zu komplex, um es in wenigen Minuten abzuhandeln.

Vorträge und Reden zu halten gehören für mich zu den Tätigkeiten, die mich am meisten faszinieren.

Letztlich ist es nicht alleine die Wortwahl, die wir anwenden, sondern vielmehr die innere und äußere Haltung zum Thema selbst.

Deswegen beherrschen hervorragende Sprecher nicht nur rhetorische Mittel, sondern auch

  • den bewussten Einsatz von Körpersprache
  • Aufbau und Systematik
  • den bewussten Einsatz von Gestiken
  • Einfließen von Methoden aus den Erkenntnissen psychologischer Studien
  • uvm.

Ein Rhetorik Seminar scheint dabei oft die beste Lösung zu sein, wenn es darum geht, seine Redeangst zu überwinden.

Doch diesen Ansatz kann ich nur bedingt vertreten.

Klar ist es toll, wenn ich über die AIDA Technik Bescheid weiß und ich auch das ein oder andere Stilmittel zum Einsatz bringen kann. Doch der Schlüssel zum wahren Erfolg liegt woanders.

3 einfach umsetzbare Prinzipien um deine Message authentisch mit der Welt zu teilen

1) Intention kommt vor Wiederholung

Eine Rede oder ein Vortrag wird nicht dadurch besser, dass du immer das Gleiche sagst und tust. Gebetsmühlenartiges Wiederholen gehört zu den vorsintflutlichen Ansätzen unseres Bildungssystems aber nicht in eine fesselnde Performance.

Jedes Mal wenn du deine Inhalte teilst, sei es aus Übungsgründen oder auf der Bühne, sei so präsent wie möglich. Leg Emotion rein. Sprich mit Enthusiasmus, Begeisterung und Intention.

Der Inhalt selbst stellt nur einen Bruchteil der Information dar, die vom Gegenüber aufgenommen wird. Tatsächlich sind es nur 7% laut Studien. Der Rest wird über Stimme und Körpersprache kommuniziert.

Rhetorik Körpersprache

Fokussiere dich auf das WIE und nicht auf das WAS in deiner Performance

2) Um frei zu sprechen musst du dein Thema beherrschen

Menschen fragen mich häufig, wie sie rhetorischer werden können oder eine freie Rede aus dem Stegreif abziehen können.

Mark Twain haben sie das auch gefragt. Er hat darauf geantwortet:

„It usually takes me more than three weeks to prepare a good impromptu speech.“ – Mark Twain

Im Klartext:

Wenn es flüssig und frei rüberkommen soll braucht es Vorbereitung. Du musst dein Thema beherrschen und meistern.

Es reicht nicht gestern ein Buch darüber gelesen zu haben und morgen einen auf Experte zu machen. Dein Publikum durchschaut dich bevor du zu sprechen begonnen hast.

Rhetorisch sattelfest oder direkt am Abgrund?

Bist du sattelfest in deinem Thema oder stehst du immer kurz vorm Abgrund?

Um solide und selbstsicher über ein Thema zu sprechen brauchst du ein reiches Repertoire an

  1. Fehlschlägen und daraus gezogenen Rückschlüsse (=eigene Erfahrungen)
  2. die Essenz aus unzähligen Stunden Recherche und Studium
  3. praktische Erfolge und Beispiele aus dem echten Leben

Das ist bei weitem nicht alles aber macht schon einen guten Mix aus. Wenn du merkst, dass du tief klaffende Lücken in deinem Thema hast, dann füll sie, bevor es zu spät ist.

3) Übung, Übung, Übung

Das kommt jetzt nicht sonderlich überraschend.

Egal was du haben willst

  • mehr Kunden im Business
  • ein überzeugender Speaker werden
  • großartig im Bett sein

Übung ist der Schlüssel.

Du musst die benötigten Kenntnisse in deine DNA integrieren. In deine Muskelerinnerung wenn du willst.

Nur so wird es irgendwann flüssig und mühelos sein. So wie du es immer wolltest. Und immer wenn etwas flüssig und mühelos aussieht, dann weißt du, es ist verdammt harte Arbeit dafür notwendig gewesen.

Du willst deine Message mit der Welt teilen und weißt nicht wie?

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Es braucht mehr Menschen die ihr Wissen mit anderen teilen und ich möchte dir den Weg aufbereiten.

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